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„Nachhaltigkeit muss praktikabel sein“

Amiva im Gespräch mit Influencer henreymisterio

Influencer henreymisterio sitzt lächelnd in weißem T-Shirt vor einer weißen Wand neben einer Zimmerpflanze und blickt in die Kamera.
Influencer henreymisterio sitzt lächelnd in weißem T-Shirt vor einer weißen Wand neben einer Zimmerpflanze und blickt in die Kamera.

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Was, wenn nachhaltiger leben gar nicht bedeutet, alles umzukrempeln, sondern einfach anders zu entscheiden? Influencer Henri (@henreymisterio) inspiriert täglich tausende Menschen dazu, bewusster zu konsumieren, ohne dabei auf Lifestyle, Komfort oder Alltagstauglichkeit zu verzichten. Warum Nachhaltigkeit manchmal genau dort beginnt, wo wir sie am wenigsten vermuten – zum Beispiel bei einem nachhaltigen Handytarif – und wie kleine Schritte große Wirkung entfalten können, verrät er im Interview.

Henri, wie hat dein eigener Weg begonnen?

henreymisterio: Ganz ehrlich? Schritt für Schritt. Ich bewundere Menschen, die eine Doku schauen und am nächsten Tag ihr komplettes Leben umstellen. Bei mir war das anders. Es war ein Prozess. Es begann mit Bildern und Berichten, die mich nachdenklich gemacht haben. Ich erinnere mich noch gut an den Geburtstag meiner Mutter. Da stand ein Fleischgericht auf dem Tisch und ich dachte: „Dafür hat ein Tier unter womöglich schlechten Umständen gelebt.“ Und in dem Moment fühlte es sich für mich nicht mehr richtig an. Also habe ich zunächst Fleisch weggelassen, später auch Fisch. Als ich mit meiner heutigen Frau zusammenkam, haben wir gemeinsam beschlossen, vegan zu leben. Anfangs mit kleinen Ausnahmen. Doch irgendwann haben wir gemerkt: Wenn es eine moralische Überzeugung ist, dann gilt sie immer. Nicht nur dann, wenn es bequem ist. Veganismus ist für mich keine Ernährungsform, sondern eine Haltung. Und eine Haltung verliert man nicht im Urlaub oder bei Oma am Küchentisch.

Du hast dich auch für einen nachhaltigen Mobilfunktarif von Amiva entschieden. Wie kam es dazu?

henreymisterio: Das war 2024 auf einem Straßenfest in Köln. Amiva hatte dort einen Stand und wir sind ins Gespräch gekommen. Mir war vorher ehrlich gesagt nicht bewusst, wie viel Energie Netzinfrastruktur, Stromversorgung und Geräteproduktion verbrauchen. Ich hatte Mobilfunk nie mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Erst da wurde mir klar: Natürlich hat auch mein Smartphone einen Fußabdruck. Und dann war der Gedanke eigentlich ganz logisch: Ich nutze mein Handy sowieso. Warum also nicht einen Anbieter wählen, der versucht, diesen Verbrauch auszugleichen oder positiv gegenzusteuern? Das Entscheidende war damals für mich: Ich musste nichts an meinem Alltag ändern. Gleiche Netzqualität, ausreichend Datenvolumen, alles wie gewohnt. Ich musste nur meinen Vertrag wechseln, und dank Wechselservice war selbst das unkompliziert.

„Es war eine Gewissensentscheidung, aber ohne Mehraufwand.
Das fühlte sich gut und richtig an.“

Was bedeutet nachhaltiger Mobilfunk für dich persönlich?

henreymisterio: Für mich ist es eine logische Erweiterung meiner Haltung. Ich möchte nicht nur bei Ernährung oder Kleidung bewusst entscheiden, sondern auch bei Dingen, die im Hintergrund laufen, wie meinem Handyvertrag. Es ist nicht so, dass ich jedes Mal beim Handy-Entsperren daran denke. Aber manchmal kommt dieser Gedanke: Cool, ich konsumiere nicht völlig unachtsam und verbrauche nur, sondern ich versuche, auch im digitalen Alltag bewusst zu handeln. Und das gibt mir viel.

Erlebst du, dass Mobilfunk als Nachhaltigkeitsthema oft unterschätzt wird?

henreymisterio: Total. Bei Fleisch, Fliegen oder Autofahren denken viele sofort an ihren ökologischen Fußabdruck. Aber beim Handy? Kaum jemand. Mich eingeschlossen, bis zu diesem Gespräch in Köln. Und ich verstehe das. Es redet ja auch kaum jemand darüber. Gleichzeitig merke ich, dass nachhaltige Mobilfunkanbieter noch mit alten Vorurteilen kämpfen. So nach dem Motto: „Ja, dann hast du bestimmt schlechtes Netz.“ Als wäre nachhaltig automatisch langsamer oder schlechter.

Hattest du selbst Bedenken beim Thema Netzqualität oder Preis, bevor du gewechselt bist?

henreymisterio: Ja klar, Netz war mir wichtig. Ich brauche guten Empfang und ausreichend Datenvolumen. Und es sollte nicht überteuert sein. Das ist ja so ein Ding: Sobald irgendwo „Bio“ oder „nachhaltig“ draufsteht, denkt man direkt, es kostet das Zehnfache. Für mich waren die Kriterien ganz klar: zuverlässiges Netz, genug Internet, fairer Preis. Und das war alles gegeben. Amiva nutzt bestehende Infrastruktur und investiert gleichzeitig in Windenergie. Das hat für mich Sinn ergeben.

Viele verbinden Nachhaltigkeit mit Einschränkungen. Fühlte sich dein Weg wie Verzicht an?

henreymisterio: Nein, überhaupt nicht. Viele Dinge fühlen sich nur dann wie Verzicht an, wenn man sie noch nicht wirklich für sich eingeordnet hat. Wenn du verstanden hast, warum du etwas tust, ist es kein Verzicht mehr. Es fühlt sich wie eine Entscheidung an, hinter der du stehst. Du bist stolz darauf.

Was bedeutet bewusster Konsum für dich?

henreymisterio: Es geht nicht darum, sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen oder auf alles zu verzichten. Nachhaltigkeit muss praktikabel sein. Du musst am Leben teilnehmen können. Wenn dir Lösungen angeboten werden, die deinen Alltag genauso funktionieren lassen – aber mit positivem Impact – dann nutz sie doch. Warum solltest du es dir schwerer machen als nötig? Nachhaltigkeit muss alltagstauglich sein. Sonst funktioniert sie nicht.

Viele Menschen wünschen sich, nachhaltiger zu leben, fühlen sich aber überfordert. Was würdest du ihnen raten?

henreymisterio: Mach’s Schritt für Schritt. Niemand muss alles auf einmal ändern. Fang mit dem an, was dir leichtfällt. Und wenn du dich sicher fühlst, geh den nächsten Schritt. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, anzufangen.

Es gibt immer wieder Menschen, die sagen: ‚Mein Beitrag zählt doch eh nicht.‘ Was würdest du solchen Leuten sagen?

henreymisterio: Das ist der Klassiker. Und klar: Du alleine veränderst vielleicht nicht sofort die Welt. Aber wenn alle so denken wie du, dann wird sich wirklich nichts ändern. Veränderung entsteht immer dadurch, dass viele Einzelne anfangen. Greta Thunberg hat allein mit einem Schild demonstriert. Daraus ist eine weltweite Bewegung entstanden. Eine Person hat angefangen, Millionen sind gefolgt. Gerade im Bereich Veganismus sehe ich das ganz konkret: Das Angebot wächst, die Akzeptanz steigt, Missstände werden sichtbarer. Warum? Weil viele Menschen angefangen haben. Und das gilt auch für einen nachhaltigen Mobilfunktarif. Du bist nicht die eine Person, die wechselt. Du bist Teil einer Community von Menschen, die versuchen, bewusster zu leben. Und gemeinsam verändert das etwas. Du wirst niemals allein sein. Du bist Teil einer Bewegung.

Du interessierst dich für Nachhaltigkeit? Dann sind unsere nachhaltigen Handytarife genau das richtige für dich. Wir investieren in Windkraft und fördern mit jedem Tarif die Energiewende. Schau sie dir gerne an:

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