Wie du die Adventszeit nachhaltiger gestaltest
Lichterketten, Glühwein, Geschenkeberge – die Adventszeit ist für viele die gemütlichste Zeit des Jahres. Aber sie ist auch die Zeit, in der wir mehr verbrauchen als sonst: mehr Strom, mehr Verpackung, mehr Konsum. Muss das sein? Die gute Nachricht: Eine nachhaltige Adventszeit ist absolut möglich – und sie fühlt sich sogar oft besser an. Denn bewusst genießen, kreativ sein und dabei Umwelt und Ressourcen schonen? Klingt nicht nur gut, ist es auch.
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielen kannst. Von Deko bis Geschenke – hier kommt deine Anleitung für eine entspannte, achtsame Adventszeit.
1. Adventsdekoration: schön, stimmungsvoll – und nachhaltig
Adventsdeko muss nicht jedes Jahr neu gekauft werden. Viel charmanter (und umweltfreundlicher) ist es, mit natürlichen Materialien oder selbst gemachten Elementen zu dekorieren.
Tipps für nachhaltige Adventsdeko:
- Verwende Zweige, Tannenzapfen, getrocknete Orangen oder Zimtstangen – duftend und kompostierbar.
- Verzichte auf Deko aus Plastik oder künstlichem Schnee – letzterer ist schlecht abbaubar und meist mit Mikroplastik belastet.
- Nutze LED-Lichterketten mit Zeitschaltuhr – die sparen Energie.
- Upcycling ist angesagt: Alte Marmeladengläser werden zu Windlichtern, Stoffreste zu Wimpelketten.
Dein Ziel: eine stimmungsvolle Atmosphäre ohne unnötigen Müll oder Stromverbrauch.
2. Adventskalender mal anders
Der klassische Schokokalender ist süß – aber auch verpackungsintensiv. Warum nicht etwas kreativer werden?
So geht ein nachhaltiger Adventskalender:
- Befüllbare Kalender aus Stoff oder Holz kannst du Jahr für Jahr nutzen.
- Statt Konsumgütern: Fülle ihn mit kleinen Botschaften, Rezepten, Gutscheinen für gemeinsame Zeit oder DIY-Ideen.
- Für Kinder: Bauklötze, Rätsel, Malvorlagen oder Naturmaterialien fördern Kreativität.
Ein solcher Kalender bringt oft mehr Freude als Schokolade – und schont Ressourcen.
3. Schenken mit Sinn: bewusster statt mehr
Geschenke gehören zur Adventszeit – keine Frage. Aber: Muss es wirklich das x-te Teil sein, das nach drei Tagen vergessen im Schrank liegt?
Geschenkideen für die nachhaltige Adventszeit:
- Zeit statt Zeug: Gemeinsame Unternehmungen, Kochabende, Theaterbesuche.
- Selbstgemachtes: Kekse, Marmelade, Badesalz oder gestrickte Socken.
- Gebrauchte Geschenke: Vintage-Schätze, Secondhand-Bücher oder reparierte Elektronik.
- Erlebnisse verschenken: Gutscheine für Kurse, Ausflüge oder Workshops.
Wichtig: Verpacke bewusst – mit Zeitungspapier, Stofftüchern (Furoshiki) oder recyceltem Geschenkpapier. Und vergiss nicht: Der Gedanke zählt – nicht der Preis.
4. Nachhaltig naschen und kochen
Der Advent ist kulinarisch oft besonders üppig. Du kannst trotzdem bewusst genießen – ohne Verzichtsgefühl.
So klappt’s:
- Kaufe regional und saisonal – Äpfel statt Ananas, Rotkohl statt Erdbeeren.
- Achte bei Backzutaten auf Bio-Siegel und fairen Handel – z. B. bei Schokolade, Nüssen und Gewürzen.
- Plane Mahlzeiten gut, um Reste zu vermeiden.
- Teile Gebackenes mit Nachbar:innen oder Kolleg:innen, statt zu viel wegzuwerfen.
Extra-Tipp: Nutze den Backofen effizient – mehrere Bleche gleichzeitig oder mehrere Plätzchensorten nacheinander spart Energie.
5. Gemeinsam feiern – statt konsumieren
Advent heißt auch: zusammenkommen, entschleunigen, Wärme teilen. Das geht auch ohne Konsum-Marathon.
Ideen für nachhaltige Adventsfreude:
- Organisiere ein Wichteln mit klaren Regeln (z. B. Secondhand oder selbst gemacht).
- Veranstalte einen Tauschabend für Deko oder Geschenke.
- Nutze Gemeinschaftsangebote: Bastelstunden in Nachbarschaftstreffs, offene Plätzchenabende oder Repair-Cafés.
- Spende anstelle von Geschenken – ob für lokale Umweltprojekte oder soziale Einrichtungen.
Gemeinsamkeit ist oft das schönste Geschenk – und hat keine Lieferzeit.
Die nachhaltige Adventszeit ist kein Verzicht, sondern eine Rückbesinnung auf das, worum es wirklich geht: Nähe, Wärme, Achtsamkeit. Wer bewusster schenkt, dekoriert und genießt, erlebt die Vorweihnachtszeit oft intensiver – und spart dabei ganz nebenbei Ressourcen, Müll und Stress.
Ob du bei der Deko anfängst, beim Essen oder beim Schenken – jeder Schritt zählt. Und wer weiß: Vielleicht wird genau dieser Dezember der schönste und entspannteste seit Langem.
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